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Sancho Panza

Wie auch bei anderen großen Habanos-Marken, beispielsweise Montecristo und Romeo y Julieta, wurde die Bezeichnung Sancho Panza einem Meisterwerk der Weltliteratur entnommen.
Es war der pfiffige Bauernknecht Sancho Panza, der dem Ritter Don Quixote, im gleichnamigen Roman von Miquel de Cervantes aus dem 17. Jahrhundert, treu als Knappe dient.
Sein Name wurde 1848 erstmals als Bezeichnung für eine Habano benutzt und genießt seither einen hervorragenden Ruf unter erfahrenen Connaisseuren.
Das Angebot enthält heute eine Vertreterin des größten erhältlichen Habanos-Formates überhaupt: eine 235 mm lange Gran Corona, die den einfachen Namen "Sancho" trägt.

Mit ihren mittelkräftigen Mischungen aus Tabaken der Region Vuelta Abajo, sind alle Formate 'totalmente a mano, tripa larga' - vollständig von Hand gefertigte Longfiller.

Geschmack: mittelkräftig

 

 

Sancho Panza ist eine Marke, die, genau wie die Marke „El Rey del Mundo“, von dem Deutschen Emilio Ohmstedt kreiert und 1848 offiziell registriert wurde. Die kleine Fabrik befand sich auf der Calle de Angeles, der „Straße der Engel“, No. 48.

Sancho Panza ist der Name des Begleiters des Don Quijote de la Mancha aus dem berühmten Roman „Don Quijote“ des Spaniers Miguel de Cervantes. Warum Emilio Ohmstedt, eigentlich Emil mit Vornamen, sich gerade diesen Namen ausgesucht hat, ist unklar. Man kann sich nicht erklären, was er sich dabei dachte, den zwar loyalen, aber nur wenig attraktiven Sancho zu wählen. Was hätte solch eine Figur beispielsweise den auf den glamourösen Vistas der anderen Cigarrenmarken abgebildeten traumhaften Frauen mit Schleifen, üppigen Dekorationen und Engeln entgegenzusetzen? Die Frage muss ungeklärt bleiben, da über Emil Ohmstedt außer seinem Todesjahr 1874 im Grunde nichts bekannt ist. Der Name Sancho Panza jedenfalls schien ein schlechtes Omen zu sein, denn der nachfolgende Besitzer, der Katalane Salvador Perito, begab sich auf einen Weg voller Missgeschicke. Die waren so weit reichend, dass er sich 1898 vollständig ruinierte, die Produktion sogar eingestellt wurde und die Marke für „fast nichts“ an Muñozo, Alonso y Cia. veräußert wurde. Auch ihnen war das Glück nicht hold, 1920 ging die Firma Bankrott und Ramón Allones übernahm die Marke. Allerdings schaffte dieser sich das, wie man es schon nannte, „Pech von Sancho“, möglichst schnell vom Hals und verkaufte an die Familie Cifuentes. Aber auch in dieser Hand war der Marke kein Glück beschieden.

Erst 1930, seit die Marke zur „El Rey del Mundo Cigar Company“ gehörte, ging es bergauf und Sancho Panza begann seinen Siegeszug, der ihm einst an der Seite Don Quijotes zugedacht war. Es ist überliefert, dass in dieser Zeit zwei legendäre Formate, die Sanchos und die Molinos, kreiert wurden. Gemeinsam mit der Premium- Cigarre „El Rey del Mundo“, damals den teuersten Cigarren der Welt, begann die Sancho Panza zu wachsen. In den 1950er Jahren war die Sancho Panza die beliebteste Cigarre in Spanien.

Aufgrund der großen Popularität der Marke in Spanien wurde die Produktion auch während der Revolution ununterbrochen fortgesetzt. Im Katalog von Cubatabaco waren im Jahr 1972 elf verschiedene Formate aufgeführt.

In den folgenden Jahren verringerte sich die Popularität der Marke etwas. Zurzeit existieren von Sancho Panza sieben verschiedene Formate.

 

Molinos

ø 17 mm x 172 mm • 8,90€ • 1er, 25er

Belicosos

ø 21 mm x 143 mm • 10,00€ • 1er, 25er

Non Plus

ø 16 mm x 126 mm • 5,90€ • 1er, 25er